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15. Mai 2015 / bubuludilli

Beinahe eine Probe

Die CampusKulturWoche nähert sich und die Hansestadt Bayreuth schippert in rauhen gewässern. Aber das sind wir ja gewohnt.

Da ein hochdotierter Mitmatrose leider nicht bei unserem sonischen Anschlag auf die Mensainsel dabei sein kann rutsche mir das Herz in die Hose. Ob wir wohl die gewohnte, klangliche Dichte erzeugen können? So ganz ohne KH? Dies galt es herauszufinden.

Und so kam es, dass der Gohlkomat und ich sich trafen. Neu dabei: Kopfhörer. das ist zwar an sich nix neues, aber anstatt die Ergebnisse unserer künstlerischen Schwimmstunde über eine Box zu reflektieren stöpselten wir den Krempel direkt auf unsere Ohren. Hat für mich als Saxer den Vorteil, dass ich unendliche Echos bauen kann ohne das Feedback zu fürchten. Aufgenommen wurde der Spaß nach etwas Tüddelei mit einem kleinen KaossPad 2, die Qualität ist also etwas Lo-Fi geworden. Horcht mal rein:

https://soundcloud.com/bubuludilli/voyage-i

Dies ist nur ein Teil des Abends, auf der Festplatte schlummert noch ein 30minütiger Opus, der muss erst noch zerschnippelt werden.

Also, esst erstmal, was auf den Tisch kommt :)
Die ursprüngliche Befürchtung, dass wir da irgendwie nackig auflaufen ist komplett unbegründet, die Hansestadt brilliert in jeder Besetzung. Oder so ähnlich

22. April 2015 / Knut Holtsträter

Knut und Sohne am 19.7.2015 im Linken Laden in Hamburg

Mehr dazu hier:

http://wellenbecken.com/2015/04/22/dr-knut-und-seine-sohne-19-7-2016-linker-laden-hamburg/

Wird wohl geil :)

14. April 2015 / bubuludilli

Es naht die CampusKulturWoche

Demnächst findet die CampusKulturWoche statt. Das ist schön, denn die Hansestadt Bayreuth lässt es sich nicht nehmen dem Studierendenparlament seine Dienste anzubieten.

Unten stehend findet man den aktuellen Entwurf zum Geschehnis. Es wird nervig, aufreibend, laut, kulturell wertvoll und sehr spannend für uns alle. Wir freuen uns auf euch!

Die Hansestadt Bayreuth: Gestrandet

Der Campusvorplatz der Universität der Hansestadt Bayreuth im Jahr 3157: Nachdem die ArchäologInnen die Überreste des Schlingensief-Manila-Desasters entziffern konnten, haben Sie sich auf ein Erklärungsmuster geeinigt, welches am Mi., den 20. Mai in einem historischen Reenactment dargestellt wird. Die Hansestadt wird zum 666. Jahrestag dieses denkwürdigen Ereignisses einer fünteiligen und dreistündigen Performance die biologistisch-tragischen Ereignisse des Jahres 2671 vergegenwärtigen.

Der Mensch lebt nicht von Brot alleine, daher nimmt sich die Hansestadt Bayreuth neben der autarken Plane und Schokopudding noch ihre Instrumentenkiste mit. Utopie oder Alptraum, zwischen dem Herr der Fliegen und the Beach eremitiert das Improvisationskollektiv um die Uni Bayreuth mit der Musik der Vergangenheit der Zukunft zu versorgen.

15. Dezember 2014 / Knut Holtsträter

Letzte Klangwerkstatt in diesem Jahr am 18.12.

Für Kurzentschlossene: Letzte Klangwerkstatt dieses Jahres am Donnerstag, 18.12., um 20.15 im MamaMia. Kommet alle herbei und bringt Eure Ideen, Instrumente, Körper, Urlaubsfotos und andere Sachen mit.

9. Dezember 2014 / Knut Holtsträter

Das Afrofuturistische Manifest und wie es dazu kam, Teil II

Yay, hier als zweiter Teil der komplette Mitschnitt zum Anhören und Liebhaben :)

http://wellenbecken.com/2014/12/09/das-afrofuturistische-manifest-und-wie-es-dazu-kam-teil-ii/

9. Dezember 2014 / Knut Holtsträter

Das Afrofuturitische Manifest und wie es dazu kam, Teil I

Hey ho,

hier schon mal eine Spielbesprechung aus dem Wellenbecken:

http://wellenbecken.com/2014/12/02/das-afrofuturistische-manifest-und-wie-es-dazu-kam-teil-i/

Teil II soll bald folgen :)

1. Dezember 2014 / bubuludilli

Es ist gegengezeichnet!

Und so geschah es, dass das Innenministerium für Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit der Hansestadt Bayreuth im Jahre 3014 in die Rakete stieg, um sich zum Operndorf aufzumachen. Es galt das afrofuturistische Manifest gegenzuzeichnen und so die “multimediale Manifestation von Absichten, Wünschen, Hoffnungen und Ängsten, die unser Dasein und unser Wesen in diesem von uns gestalteten Sonnensystem betreffen” vom Jupiter-Mond Europa zur Regierungsstadt Sun Ras des Vierzehnten in Burkina Faso, Erde, zu bringen.

Hört sich mächtig versponnen an. War es auch. Und das ist gut so.

Für alle, die jetzt noch nicht wirklich wissen worum es geht, fange ich nochmal ein paar AE weiter unten an: Die Hansestadt Bayreuth ist ein Improvisationskollektiv, mehr Infos auf hansestadtbayreuth.wordpress.com. Musikalische Ausgestaltung, Besetzung und generelles sonisches Setup sind also eher wabernder Natur. Aus selbiger Truppe kam seinerzeit Knut Holtsträter auf die Idee, eine Space Opera zu verfassen und verfasste den unter diesem Link instrumentierten Inspirationstext. Und da nahm das Schicksal seinen Lauf. Wir krallten uns so etwa alle verfügbaren Performer/Musizisten und sponnen weiter an der Idee. Als Aufführungsort war das IWALEWA-Haus Bayreuth auserkoren, der 27. November 20:00 Uhr als Aufführungszeitpunkt. Die Besetzung manifestierte sich zu einem Oktett verschiedenster Performancegattungen, sowohl akustischer als optischer Natur.

Den Besucher erwarteten im Foyer des Iwalewahauses zuerst Klänge aus der Tuba, in der hervorragenden Akustik ein wahrer Ohrenschmaus. Pünktlich (das akademische Viertel mit eingeschlossen) ging es dann los, die Weltraummaus läutete das Geschehen ein und wurde durch den furios-infernalischen Raketenstart abgelöst…

Die Eigenheiten jedes Aktes aufzuführen würde den Rahmen sprengen, ich picke also lieber mal meine Highlights des Abends heraus und lasse den Rest der Meute bei Gelegenheit ihre eigenen Retrospektive bloggen. Der Abend war in 5 Akte aufgeteilt, bei uns Hanseaten waren 18 Einzelteile in einer Art “Partitur” zusammengefasst. Bei mir standen beispielsweise so Sachen wie: “Bari-Solo!”, “Melodica” oder “Ja”. Andere Spielanweisungen umfassten “Harp: Wir lagen vor Madagaskar”, “Einfach Irm”, “Kekse Verteilen” und “Müll einsammeln”. Aber wir wären ja nicht die Hansestadt, wenn wir es nicht auch geschafft hätten teils aus purer Inbrunst, teils aus wahrer Verwirrung heraus dieses Arrangement nicht teilweise in Schutt und Asche zu legen. Das tatsächlich Schöne dabei aber: Egal wie zerstört irgendjemand dabei durch die “Noten” eierte, es kam alles wieder zusammen.
Weiterhin sehr schön war auch das Publikum. Nicht nur, dass welches anwesend war, nein, wir hatten ein wunderbar-aufmerksames, interessiertes Publikum, welches sogar nach einer Zugabe verlangte und (zumeist positives) Feedback gab. Und noch das Manifest mit uns gegengezeichnet hat und so Teil des Geschehens wurde.
Für mich ein wenig enttäuschend war, dass ich vor lauter Fokus auf meine Gerätschaften die Kunstblutorgien und andere (sicherlich sehr spannende) Aktionen nicht voll mitbekommen konnte. Aber was egal, ich hatte meinen Spaß :)

Nach diesem durchschlagenden Erfolg, diesem erfüllende Spielerlebnis dieser knorken Mitkünstler bin ich nun sehr gespannt, was die Ex-Post-Analyse des Materials ergibt (Dank an Jens, das alte Goldstück). Aktuell sieht es so aus, als ob wir das ganze Ding auf schweres Vinyl pressen lassen und Ai Weiwei um eine Skizze für das Cover bitten, ein Vorwort von Aino Laberenz dazu? Spaß beiseite: Geeignetes Material wird zum Nachfühlen und Wiedererinnern beizeiten zur Verfügung  gestellt. Mir bleibt noch mich bei Fabian für die ausdauernde Betreuung und bei Alex für das spontane Technikgeschwurbel zu bedanken, und nun versuche ich wieder in einen Alltag hereinzufinden, in dem Kunst nicht zu Energie umgewandelt werden kann.

Mit spacigen Grüßen

felix

taktischer offizier des Innenministeriums für Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit der Hansestadt Bayreuth

27. Oktober 2014 / Knut Holtsträter

Unterzeichnung des afrofuturistischen Manifests am 26. Nov. 2014

Das Ministerium für Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit der Hansestadt Bayreuth zeichnet das afrofuturistische Manifest gegen. Space Opera in 5 Akten

Mittwoch, den 26. November 2014 um 20 Uhr im IWALEWA-Haus, Wölfelstraße 2, Bayreuth

Mitwirken wird der Doppeldreier der Hansestadt Bayreuth mit Steuermann/frau:

Andreas Gohlke (Synth/Laptop/Singende Säge/Jagdpfeifen)

Johannes Greber (Schlagzeug/Kontrabass)

Knut Holtsträter (Gitarren/Harmonikas/Tuba/Stimme)

Natalia Igl (Rezitation/Leselampe)

Nora Niethammer (Performance)

Nicolas Scholz (Gitarre)

Felix Schrade (Saxophone/Flöte/Mischpult/Novation/Little Devices)

Worum es geht:

Wir schreiben das Jahr 3014, wir befinden uns im 25. Jahr der Regentschaft Sun Ras XIV. Die Menschheit hat im 21.Jh. gelernt aus Kunst Energie zu schaffen und hat in kürzester Zeit das Sonnensystem besiedelt. Doch es fehlt eine gemeinsame Energiepolitik, eine gemeinsame künstlerische Perspektive. Das afrofuturistische Manifest soll diesen Missstand beheben.
Die Hansestadt Bayreuth startet mit ihrer kleinen Rakete vom Jupiter, um das Manifest gegenzuzeichnen. Dies ist ein Reisebericht.

Anschließend Barbetrieb und DJ-Lounge mit DJ Experimentelle Soundcollagen und seiner aufblasbaren Diskokugel.

Und so könnte es vielleicht klingen: https://soundcloud.com/misfitsofscience/sets/das-afrofuturistische-manifest

das afrofuturistische Manifest 3014-Hansestadt Bayreuth

15. Juli 2014 / bubuludilli

Die Hanse ist nicht tot, sie riecht lediglich nach Räucherstäbchen….

amen ich sage euch: auch wenn unsere Fans in voller Erwartungsfreude vor diversen Veranstaltungsorten Bayreuths auf die ursprünglich angesetzte Performance zu Schlingensiefs “Die 120 Tage von Bottrop” warteten hatte die Hansestadt Bayreuth mal wieder Anderes vor. Gezwungenermaßen, denn der ursprünglich geplante Ausbruch im Glashaus Bayreuth wurde aus organisatorischen Gründen abgesagt.

Aber das stört einen alten Improvisator bekanntermaßen nicht, da muss halt was neues her. Und so kam es, dass ich einigermaßen unbedarft in eine nicht näher zu nennende WG eintrudelte, diverse Spielsachen und Instrumente im Gepäck.
N.N. hatte zu der Zeit meinen beiden Mitimprovisatoren schon diverse Drinks eingeflößt und so lag es an mir noch schnell ins Lagerfeuer zu greifen und einen Scheit Bier in meine Gesichtsnähe zu führen.

Nach einem köstlichen Mahl (danke nochmal) zogen wir uns zurück um unser Instrumentarium aufzubauen: Andi hatte nebst Läppi noch Kalimba, Drachenrufer noch die LED-Sonnenbrille dabei und schloss sich direkt ab die hauseigene Stereoanlage an. Knut rollte sein Magazin aus Harps (Mundharmoniken?) aus und positionierte just daneben seine akustische Gitarre und eine Hollandflagge. ich hatte spontan beschlossen, meinen neu erstandenen EHX Freeze mit einem Mikrofon zu beschießen und das Ergebnis mit warmem Echo zu veredeln. In das Mischpult, das ich dazu benutzte steckte ich noch Synthie+Effektquietsche ein und schlauchte das alles dann in kleine Laptopboxen zur akustischen Entkopplung von Gohlkes Ergüssen.

Zur Performance selbst will ich eigentlich nicht all zuviel sagen, da ich einerseits noch auf das Ergebnis der Aufnahmen hoffe und man andererseits sowieso am Besten dabei gewesen wäre. Ein paar Besonderheiten sind jedoch von meiner Seite aus hervorzuheben:
–  Wir kamen das erste Mal seit Ewigkeiten wieder zusammen, das antasten an das gegenseitige Klangspiel war also spannend, ungewohnt und daher teilweise etwas energiehemmend.- Niemand hat den performativen Teil mit der Hollandfahne geblickt (gefühlt zumindest).
– Schokopudding kam zum Einsatz, ich war jedoch dermaßen in mein Gefrickel vertieft, so dass ich davon nix mitbekommen habe.
– Zudem war es mein erstes hanseatisches Wohnzimmerkonzert. Sehr interessant, da die Alkoholpegel des Publikums und die Bewegungsmöglichkeiten dann doch enorm unterschiedlich sind.
– Kunst!
– Knut übernahm die Rolle des Vorlesers, was meiner Erinnerung nach eine Premiere war.

Nachdem wir uns ein wenig ausgetobt hatten ging es dann an den nächtlichen Käääääse und mit der Gewissheit, dass die Hanse doch noch lebt schauten wir dann allesamt, dass wir es irgendwie noch heil nach Hause in die eigenen 4 Wände schaffen.

Wir bedanken uns noch einmal bei N.N. und Konsorten für die Gelegenheit, allen Brauereien dieser Welt für ihre Erzeugnisse und natürlich bei unserem Propheten Meese, auf das er Heil zu uns bringe.

Kuchen.

24. März 2014 / Knut Holtsträter

Der Elefant reinkarnierte am 15.3.2014 in Leipzig

Und es war gut!

Den kompletten Audiomitschnitt findet Ihr auf: http://wellenbecken.com/2014/03/24/elefant-in-leipzig/

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