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18. Januar 2013 / bubuludilli

Hand- und Hausgemacht

Während die Bayreuther Studentenschaft Samstag Abends in dem nahezu mannigfaltigem Clubangebot der Hansestadt Bayreuth tobt hat sich ein Trio zusammengefunden, welches die Grundmauern der elektronischen Unterhaltungsmusik in selbsterfahrungstrips zu ergründen sucht:

Ausgestattet mit Spielereien diverser Macharten (Synthesizer, Sampler, Effektgeräte, Bassgitarre und Rhodes), verschiedenster Herkünfte (geerbt, ausgegraben, gekauft, gestohlen) und verschiedener Beherrschungsstufen wurde binnen eines Abends ein Sammelsurium an rhythmischen Geräuschkulissen, Liedern und tanzbarer Unterhaltungsmusik erschaffen. Dazu ist recht willkürlich auf den Aufnahmeknopf des angeschlossenen Rechners gedrückt worden. Somit bietet sich uns die Möglichkeit dem Fluss der Zeit ein wenig Geschichte wieder zu geben und den unbearbeiteten Auszügen des Abends zu lauschen.

https://soundcloud.com/bubuludilli/sets/session-1-the-quickbounce

Was erwartet den Hörer? Nun, den Vorgaben der Technik gemäß ist oftmals das klassische Gespann Beat+Bass+Lead zu hören, jeweils mal mehr oder weniger abstrahiert und teilweise in den Rollen auch komplett vertauscht. Die Noise-Anteile sind sehr gering, Harmonik ist auch mit im Boot, in Summe kann mal also von einem für den Hörer recht anschiegsamem Ergebnis reden.

Für die Hanseaten jedoch ergab sich durch die ostinate Architektur vieler Instrumente ein neuartiges Klang/Zeiterleben welches sich stark von dem flußartigen Improvisieren ohne festgelegte BPM, Loop-Länge unterscheidet.

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