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15. Juli 2014 / bubuludilli

Die Hanse ist nicht tot, sie riecht lediglich nach Räucherstäbchen….

amen ich sage euch: auch wenn unsere Fans in voller Erwartungsfreude vor diversen Veranstaltungsorten Bayreuths auf die ursprünglich angesetzte Performance zu Schlingensiefs „Die 120 Tage von Bottrop“ warteten hatte die Hansestadt Bayreuth mal wieder Anderes vor. Gezwungenermaßen, denn der ursprünglich geplante Ausbruch im Glashaus Bayreuth wurde aus organisatorischen Gründen abgesagt.

Aber das stört einen alten Improvisator bekanntermaßen nicht, da muss halt was neues her. Und so kam es, dass ich einigermaßen unbedarft in eine nicht näher zu nennende WG eintrudelte, diverse Spielsachen und Instrumente im Gepäck.
N.N. hatte zu der Zeit meinen beiden Mitimprovisatoren schon diverse Drinks eingeflößt und so lag es an mir noch schnell ins Lagerfeuer zu greifen und einen Scheit Bier in meine Gesichtsnähe zu führen.

Nach einem köstlichen Mahl (danke nochmal) zogen wir uns zurück um unser Instrumentarium aufzubauen: Andi hatte nebst Läppi noch Kalimba, Drachenrufer noch die LED-Sonnenbrille dabei und schloss sich direkt ab die hauseigene Stereoanlage an. Knut rollte sein Magazin aus Harps (Mundharmoniken?) aus und positionierte just daneben seine akustische Gitarre und eine Hollandflagge. ich hatte spontan beschlossen, meinen neu erstandenen EHX Freeze mit einem Mikrofon zu beschießen und das Ergebnis mit warmem Echo zu veredeln. In das Mischpult, das ich dazu benutzte steckte ich noch Synthie+Effektquietsche ein und schlauchte das alles dann in kleine Laptopboxen zur akustischen Entkopplung von Gohlkes Ergüssen.

Zur Performance selbst will ich eigentlich nicht all zuviel sagen, da ich einerseits noch auf das Ergebnis der Aufnahmen hoffe und man andererseits sowieso am Besten dabei gewesen wäre. Ein paar Besonderheiten sind jedoch von meiner Seite aus hervorzuheben:
–  Wir kamen das erste Mal seit Ewigkeiten wieder zusammen, das antasten an das gegenseitige Klangspiel war also spannend, ungewohnt und daher teilweise etwas energiehemmend.- Niemand hat den performativen Teil mit der Hollandfahne geblickt (gefühlt zumindest).
– Schokopudding kam zum Einsatz, ich war jedoch dermaßen in mein Gefrickel vertieft, so dass ich davon nix mitbekommen habe.
– Zudem war es mein erstes hanseatisches Wohnzimmerkonzert. Sehr interessant, da die Alkoholpegel des Publikums und die Bewegungsmöglichkeiten dann doch enorm unterschiedlich sind.
– Kunst!
– Knut übernahm die Rolle des Vorlesers, was meiner Erinnerung nach eine Premiere war.

Nachdem wir uns ein wenig ausgetobt hatten ging es dann an den nächtlichen Käääääse und mit der Gewissheit, dass die Hanse doch noch lebt schauten wir dann allesamt, dass wir es irgendwie noch heil nach Hause in die eigenen 4 Wände schaffen.

Wir bedanken uns noch einmal bei N.N. und Konsorten für die Gelegenheit, allen Brauereien dieser Welt für ihre Erzeugnisse und natürlich bei unserem Propheten Meese, auf das er Heil zu uns bringe.

Kuchen.

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