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14. Juli 2015 / bubuludilli

Das Märchen von der Welt

man hält es nicht für möglich, die schönsten Sachen sind am Besten versteckt. So wusste ich nur vom Hörensagen um 3 Ecken von einem angeblichen Ambientfestival irgendwo.

Erst Vorgeschichte: Andi ist neben Sägenvirtuose auch zufällig passionierter und talentierter DJ, quer durch die Genres. So ist es kein Wunder, dass er manchmal einen Ruf erhält. Und als er auf das Open-Ear-Festival eingeladen wurde dachte er sich wohl: lass mal ein wenig Live-Musik machen. Und da wir uns sowieso schon zusammengetan hatten um einen mal mit Kopfhörern was auszuprobieren war klar: das wuppen wir.

Für mich die größte Herausforderung: Ambient. Es liegt dann leider doch in meiner zerstörten Natur Klänge gerne ins wüst-destruktive zu ziehen. Also bestand der Hauptteil meiner Bemühungen darin, mich im Vorhinein auf maximale Seelenruhe auszurichten und das Denken in ruhige Bahnen zu lenken. Zumal ich im privaten Kämmerchen in eher beat-basierten Bahnen unterwegs war: Hier gibt es ein Klangbeispiel von meinem ungefähren Setup, alles noch zu hart für ein Ambient-Festival

Als es dann losgehen sollte war ich positiv überrascht: Wir hatten spontan Zuwachs gefunden! Ein Überranschungshanseat, nennen wir ihn mal „M“ würde uns noch begleiten. Wie es das Schicksal wollte hatte Andi zudem noch ein kleines Buch dabei: Das „Märchen von der Welt“, nach Georg Büchner (aus Woyzeck). Ein todtrauriges Schriftstück, herzzerreißend illustriert, wenige Seiten totaler Absturz. Und weil das so untypisch war wurde noch im Auto auf der Hinfahrt unser Konzept ausgearbeitet: 5 Sätze, dann DJ-Set.

Noch ein Paar Worte zur Location: sehr Genial! Ein wundervolles Panorama über die fränkische Schweiz, liebenswerte Dekoration und angenehme Gesellschaft. Das ganze Ding stammt meines Wissens aus der Feder eines Gewissen Alex L. Ihm gebührt großer Dank!

Zum musikalischen Geschehen: eröffnet wurde der Abend durch das Akasha-Project, neben einem konzeptionell interessantem Ansatz gab es traumhafte Klangflächen kredenzt.
Im Anschluss war Alex selbst mit seiner Hang-Drum dran, ich persönlich hätte noch Stunden zuhören können.

Unser Set war eigentlich recht unaufgeregt: Textstück, danach Synthie, Computer, Sax/Flöte/Synthe. Und das beinahe ein halbes Dutzend mal. Nur, dass es verdammt traurig war.
Allzuviel gibt es tatsächlich nicht zu sagen, der Flow war durchaus vorhanden, die zeitliche Einteilung war gut gelungen und ich freue mich riesig auf eventuelle Aufnahmen! Im Anschluss an das Live-Set ging es direkt ins DJ-Set über, eine recht spaßige Kombination

Zu guter Letzt noch einmal ein riesiges Dankeschön an Alle beteiligten, es war wunderBärchen!

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